Montag, Mai 29, 2006

In Indonesien herrscht Notstand nach Erdbeben



Bis 4600 Erdbebenopfer in Indonesien - Internationale Hilfe läuft - Über 4'600 Menschen starben, als die Insel Java am Samstagmorgen von einem Beben der Stärke 6,3 erschüttert wurde. Indonesien ist schon zum dritten Mal innerhalb von 18 Monaten von einem verheerenden Erdbeben getroffen worden. Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in Indonesien suchen Helfer in den Trümmerbergen mit bloßen Händen verzweifelt nach Überlebenden. Die Krankenhäuser konnten den Ansturm der Verletzten am Sonntag kaum bewältigen. Bis zu 20'000 Menschen wurden verletzt. Mehr als 100'000 Menschen verloren ihre Behausung. Fast die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Das Erdbeben auf der Insel Java verstärkte die Befürchtungen, der seit Wochen brodelnde Vulkan Merapi könnte bald ausbrechen. Zahlreiche Hilfsorganisationen und Staaten boten Unterstützung an. Das Epizentrum des Erdbebens lag etwa 50 km südlich von Yogyakarta vor der Westküste in einer Tiefe von 33 km. Das Beben löste keinen Tsunami aus, weckte aber bei vielen die Erinnerung an die Katastrophe vom 26. Dezember 2004, als eine verheerende Flutwelle nach einem Beben im Indischen Ozean etwa 170'000 Indonesier in den Tod riss. Krankenhausmitarbeiter sprachen von einem nicht endenden Strom von Verletzten. Die Menschen suchten Zuflucht in Kirchen und Moscheen oder auf öffentlichen Plätzen, sie übernachteten aus Angst vor Nachbeben im Freien. Besonders schwer betroffen ist die Region Bantul, wo mehr als 2'000 Tote zu beklagen waren. Die meisten Gebäude waren dem Erdboden gleichgemacht. Zahllose notdürftig errichtete Zelte säumten die Straßen. Hilfskonvois versuchten sich am Sonntag ihren Weg in das Katastrophengebiet zu bahnen.
"Sondereinheiten der Armee und Helfer des Roten Kreuzes arbeiten sich durch die Trümmer".
Tausende Häuser seien beschädigt. Richtige Zelte und sauberes Wasser waren knapp. In Bantul fielen alle zwölf Wasserverteilungsanlagen aus oder arbeiteten nur eingeschränkt. Am Sonntag kamen erste Hilfslieferungen an. Frachtflugzeuge des Militärs landeten in Yogyakarata. Das Welternährungsprogramm schickte erste Teams mit Nahrungsmitteln nach Java, das UN-Kinderhilfswerk Unicef tausende Zelte und Planen in die Region. Der Vulkan Merapi verstärkte nach dem Beben seine Aktivität. Forscher erklärten, das Beben sei nicht durch den Vulkan ausgelöst worden. Jedoch könne es seinerseits die Aktivität des Merapi verstärken. Bewohner an den Hängen des fast 3'000 Meter hohen Berges sprachen von einem harten Schlag, gefolgt von einer Art Donnergrollen. Bei einem schweren Beben starben im März 2005 auf der Insel Nias mehr als 1'000 Menschen. Am Sonntag erschütterten zwei weitere Beben andere Staaten, die an dem Feuerring liegen: Tonga und Papua-Neuguinea. Berichte über Opfer oder Schäden lagen noch nicht vor. Hilfe für Erdbebenregion auf Java läuft an - Internationale Hilfe läuft an - ORF.at - Südtirol Online - Basler Zeitung - Aargauer Zeitung
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Sonntag, Mai 21, 2006

Erste Schritte zur standardisierten Bildung der Schweiz


Volk sagt deutlich Ja zum Bildungsartikel - Die Schweiz erhält eine neue Bildungsverfassung, welche grundlegende Bestimmungen für das ganze Land einheitlich regeln soll. Gemäss SRG-Hochrechnung beträgt der Ja-Anteil 86%. Die Zustimmung sei im ganzen Land einheitlich hoch, allerdings bei niedriger Stimmbeteiligung. Die neuen Verfassungsartikel sollen Schuleintrittsalter, Schulpflicht, obligatorische Schuldauer und Lernziele der einzelnen Bildungsstufen im ganzen Land standardisieren. Die Anerkennung der Abschlüsse soll harmonisiert werden. Das übergeordnete Ziel soll eine Qualitätsicherung sein, um die Mobilität der Bevölkerung durch einheitliche Eckwerte zu erleichtern. Die Bildungskompetenz der Kantone wird jedoch nicht verändert und erst, wenn sie sich nicht einigen können, soll der Bund schlichtend eingreifen. Eigene Verfassungsartikel gibt es für Berufsbildung und Hochschulen, die besonders gefördert werden sollen. Neu ist auch die Bestimmung, dass die Schweiz nicht nur die wissenschaftliche Forschung, sondern auch die Innovation fördern müsse, welches die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in neue Technologien, Produkte und Dienstleistungen verlangt. - Ja zu Bildungsartikel - Wuchtiges Ja für die Bildungsverfassung - swissinfo - eBund - Tages-Anzeiger Online - Zisch
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Freitag, Mai 12, 2006

Google präsentiert Community Suche

Google Trends
Google Co-Op, Trends und Desktop 4 online - Die bekannteste Suchmaschine der Welt, welche einen immer größeren Konkurrenzdruck zwischen ihren Rivalen Microsoft und Yahoo spürt, stellte am Mittwoch ihre neusten Innovationen mit einer neuen Energie auf ihr Kerngeschäft der Online Suchtechnologie vor. An der weltweiten Google Pressekonferenz, führte Google verschieden neue Verbesserungen der Sucherlebnisse vor, wie das Abonnieren einer Suche nach Experten Fragen und Antworten im Bereich der Gesundheit, das es den Nutzern ermöglicht, Websiten in Pop-up Boxen selbst zu verwalten und anderen über e-Mails zugänglich zu machen. Googles Marktanteil der Online Suche stieg im März auf 42.7%, verglichen mit 36.4% vor einem Jahr. Die Martkanteile von Yahoos und MSN fielen, sagte das Forschungsunternehmen ComScore Media Metrix. Larry Page agte, dass 98% von dem, was in 10 Jahren existieren wird "jetzt gemacht werden müsse und wir werden nicht dorthin gehen, indem wir andere Unternehmen kopieren." Die neuen Dienste sind:
  • Google Co-op. Die Nutzer können sich über www.google.com/coop/directory anmelden und nach Informationen über Gesundheit von verschiedenen Organisationen, wie den Federal Centers for Disease Control, der Mayo Clinic und Kaiser Permanente, suchen. Ihre Tips auf die besten Gesundheitsdaten werden in den Suchresultaten angezeigt. Google Co-op offeriert auch Informationen über Städteführer für mehr als 300 Städte, London und New York eingeschlossen. .
    "Wir werden die Tom Sawyer Sicht anwenden und sehen wie unsere Nutzer sich entwickeln"
  • Google Desktop 4 Mit der Weiterentwicklung von Googles Desktop-Sidebar, ab sofort in Beta Version 4 erhältlich, legt Google bei der Multifunktionalität nach und hat erstmals eine Gadget-Funktion eingebaut, mit der sich kleine Mini-Applikationen wie Spiele, Media-Player, Wettervorhersagen oder Nachrichten-Ticker integrieren lassen. Abgerundet wird das Desktop-Service durch eine integrierte Gmail-Benachrichtigungsfunktion, eine Google-News-Meldungsspalte sowie komfortableren Zugangsmöglichkeiten zu weiteren Google-Diensten wie dem neuen Google-Kalender.
  • Google Trends. Hier lassen sich Suchbegriffe eingeben, um von der Suchmaschine die Häufigkeit der Anfragen zu diesem Begriff präsentiert zu erhalten..Das Tool zeigt auch, wie häufig der Begriff in den Nachrichten vorkam und, welche Top-Ereignisse sich zu bestimmten Zeitpunkten ereigneten. Die Suchanalyse reicht bis ins Jahr 2004 zurück. Der Service wird auf der US-Seite von Google angeboten.
  • Google Notebook. Beim Notebook handelt es sich um eine Browser-Erweiterung, mit der Bilder und Texte aus dem Intenet per Copy - Paste gespeichert werden können. Interessant wird dieses Konzept, weil die erstellten Notebooks mit anderen Nutzern ausgetauscht werden können, läßt Google über ihr Interface verlauten.
Brancheninsider gehen davon aus, daß Google die Popularität der eigenen Tool-Bar inklusive der darin integrierten Google-Suchfunktionen nutzen will, um beim Start des neuen Internet Explorers nicht das Nachsehen zu haben. Dieser wird Suchanfragen nämlich standardgemäß an Microsofts eigenes Suchangebot MSN-Search weiterleiten, was bereits eine Reihe von kritischen Äußerungen durch das Google-Management hervorgerufen hat - Das sind die neuen Google-Tools - Google: Produktneuheiten im Viererpack - Golem.de - Stern - Focus Online
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Donnerstag, Mai 04, 2006

Rücktritt beider Zürcher FDP Regierungsräte angekündet

Die Zürcher FDP braucht nun gleich zwei Zugpferde - Das immer merkwürdiger anmutende Drama um Dorothée Fierz hat am Donnerstag seinen Abschluss gefunden. Die Baudirektorin stolpert damit über den öffentlich ausgetragenen Streit mit Regierungsratskollegin Rita Fuhrer. Vor einer Woche sollen vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt sein. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Kadermitarbeiter aus der Baudirektion die Unterlagen den Medien zugespielt habe, wie Markus Notter vor den Medien erklärte. Dorothée Fierz übernehme dafür die politische Verantwortung und trete zurück. Bei den Gesamterneuerungswahlen im kommenden Jahr wäre Frau Fierz zudem nicht mehr angetreten. Der Regierungsrat sei der Kollegin sehr dankbar, dass sie dem Kanton Zürich mit ihrem Rücktritt ein Trauerspiel mit sehr vielen Akten erspart, sagte Verena Diener (Grünliberale). Eine Ersatzwahl soll noch vor den Sommerferien stattfinden. Notter und der ebenfalls auf 2007 zurücktretende Ruedi Jeker übernehmen die Amtsgeschäfte von Dorothée Fierz. Dorothée Fierz tritt per sofort zurück - Dorothée Fierz (rechts) und Rita Fuhrer - Schaffhauser Nachrichten - St. Galler Tagblatt - Aargauer Zeitung - Zürcher Unterländer

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Dienstag, Mai 02, 2006

Schwarz-Rot einigt sich bei Reichensteuer und Elterngeld

Schwarz-Rot einigt sich auf Elterngeld und "Reichensteuer" - In der Nacht zum Dienstag haben sich die Spitzen der großen Koalition nach vierstündigen Beratungen in Berlin auf zwei wichtige Vorhaben geeinigt. Ab 2007 will sie ein einkommensabhängiges Elterngeld einführen, das mindestens zwölf Monate bezahlt wird. Die neue Familienförderung könne um zwei weitere Monate verlängert werden, wenn auch der Vater für die Kinderbetreuung mindestens zwei Monate im Beruf aussetze. Auch im Ringen um die Reichensteuer sei eine Einigung erzielt worden, mit der gewerbliche Einkünfte von neuen Belastungen verschont blieben.
"Wir sind sehr gut vorangekommen. Wir haben alle wichtigen Fragen, die wir uns vorgenommen haben, auch auf den Weg gebracht."
Dies gelte auch für die zuletzt heftig umstrittenen Reformvorhaben Elterngeld und Reichensteuer. Der Koalitionsausschuss hatte unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend des Mai-Feiertages beraten. An der Runde nahmen Vizekanzler Franz Müntefering, Finanzminister Peer Steinbrück und die Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD teil. Nach den bisherigen Koalitionsplänen soll das Elterngeld ab dem nächsten Jahr das Erziehungsgeld ablösen. Demnach soll der Elternteil, der für die Kinderbetreuung im Beruf aussetzt, 67% des letzten Nettoeinkommens und höchstens €1'800 pro Monat erhalten. Die Spitzen von CDU, CSU und SPD hatten auch über die Konsequenzen aus jüngst bekannt gewordenen rechtlichen Problemen bei der ab 2007 geplanten Reichensteuer gestritten, die auf Druck der Sozialdemokraten in den Koalitionsvertrag aufgenommen worden war. Würde der Zuschlag zum Einkommensteuer-Höchstsatz um drei Punkte auf 45% oberhalb von €250'000 für Ledige und €500'000 für Verheiratete wie vorgesehen eingeführt, wären auch mittelständische Betriebe betroffen. In der Koalitionsrunde sei nun vereinbart worden, gewerbliche Einkünfte von der neuen Steuer auszunehmen. Koalition einigt sich bei Elterngeld und Reichensteuer - Bonbons für Familien, Saures für Wohlhabende - MDR - Frankfurter Rundschau - NZZ Online - sueddeutsche.de

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