Montag, April 03, 2006

Rot-grün baut im Kanton Waadt massiv die Mehrheit aus


Lausanne wechselt von Rot-Grün zu Tiefrot - Der zweite Wahlgang der Lausanner Exekutivwahlen hat zu einer historischen Niederlage der bürgerlichen Parteien geführt, die nur noch einen von sieben Sitzen halten. Die Zusammensetzung der Lausanner Stadtregierung lautet neu: 3 SP, 2 Grüne, 1 POP und 1 FDP. Die Grünen haben neben dem in der ersten Runde wiedergewählten Stadtpräsidenten Daniel Brélaz mit dem Grossrat Jean-Yves Pidoux ein zusätzliches Mandat gewonnen. Nach fünf Jahren Absenz auch zieht die POP mit Marc Vuilleumier auf dem 6. Rang wieder in die Stadtregierung ein. Die SP konnte ihre drei Sitze verteidigen. Oscar Tosato und Silvia Zamora schafften die Wiederwahl und Jean-Christophe Bourquin erbte als neuer Kandidat einen freigewordenen SP-Sitz. Die Verlierer sind die FDP und die Liberalen, welche sich für diese Wahlen mit der CVP zur gemeinsamen Liste LausannEnsemble zusammengeschlossen hatten. Während sich Doris Cohen-Dumani von der FDP bereits im Vorfeld des zweiten Wahlgangs zurückgezogen hatte und die neu aufgestellte Martine Fiora-Guttmann keine Chance hatte, wurde Eliane Rey von den Liberalen abgewählt. Die Schwester von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey erreichte nur den 7. Rang. Vor ihr liegt Olivier Français, der bisherige Baudirektor der FDP, der als einziger Bürgerlicher die Wahl schaffte. Mit der Abwahl von Rey zählt die Regierung mit Silvia Zamora nur noch eine Frau. Rey bedauerte das Volksverdikt, doch gegen die "Grundstimmung zugunsten von rot-grün" sei kein Kraut gewachsen gewesen. In den Wahlen von Mitte März hatte die Linke ihre Parlamentsmehrheit in Lausanne auf 64 von 100 Sitzen ausgebaut. - Lausanne: Rot-grün baut Mehrheit aus - Rot-grün baut im Kanton Waadt Mehrheit aus - NZZ Online - Zisch - eBund - Nachrichten.ch
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