Sonntag, Oktober 30, 2005

Bombenserie in Indien Extremisten aus Kaschmir bekennt sich


Massenverhaftungen nach der Bombenserie - Zu den Bombenanschlägen in Neu-Delhi hat sich am Sonntag eine bislang unbekannte Extremistengruppe aus Kaschmir bekannt. Terrorismusexperten vermuteten aber eine größere Gruppe hinter den offenbar abgestimmten Explosionen, die am Samstag auf belebten Märkten der indischen Hauptstadt mindestens 57 Menschen in den Tod rissen. Manmohan Singh sagte, es sei zu früh, um über mögliche Drahtzieher zu spekulieren. Die Suche nach den Tätern lief auf Hochtouren. Medienberichten zufolge wurden mindestens 20 Menschen festgenommen. Eine Nachrichtenagentur soll in Srinagar am Sonntag von einer Gruppe kontaktiert worden sein, die sich selbst "Inqilabi" nannte. Diese habe sich zu den Anschlägen in Neu-Delhi bekannt und vor weiteren Anschlägen gewarnt, berichtete NDTV 24x7. Es war unklar, ob die Erklärung authentisch ist oder ob es sich bei der Gruppe um einen kleineren Vertreter einer großen Extremisten-Organisation handelte. Sicherheitsexperten meinten, dass nur führende, in Pakistan ansässige Extremistengruppen, wie Lashkar-e-Taiba oder Jaish-e-Mohammed, die Kapazität hätten, solche Anschläge auszuführen. Die Polizei durchkämmte unterdessen die Anschlagsorte in der 14-Millionen-Metropole nach Hinweisen auf die Täter. Mindestens 20 Menschen sollen festgenommen und befragt worden sein. Die Regionalregierung in Neu-Delhi rief die Menschen auf, sich von öffentlichen Plätzen fernzuhalten. Die Märkte, auf denen die Sprengsätze am Vortag explodierten, waren geöffnet, aber fast menschenleer. Zwei Schulen wurden durchsucht, nachdem auf einem dort stattfindenden Volksfest ein herumstehender Koffer gefunden wurde und für das zweite Fest eine Bombenwarnung einging. In beiden Fällen wurde aber nichts gefunden. Mehr als 110 Menschen befanden sich am Sonntag noch mit zum Teil schweren Verletzungen im Krankenhaus. Insgesamt wurden etwa 140 Menschen verletzt, als am Vortag innerhalb von 30 Minuten drei Sprengsätze explodierten. In einigen Medien war von 70 Toten die Rede. Viele der Opfer waren Frauen und Kinder. Zwei der drei Bomben detonierten auf Märkten, die wenige Tage vor einem der höchsten Hindu-Feste sowie vor dem Ende des moslemischen Fastenmonats Ramadan gut besucht waren, weil viele Menschen vor den Feierlichkeiten noch Besorgungen machten. Indische Polizei veröffentlicht Phantombild von Tatverdächtigem - Fieberhafte Suche nach den Attentätern - Salzburger Nachrichten - Rheinische Post - Netzeitung - Märkische Allgemeine

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Freitag, Oktober 28, 2005

Wird Google Base eBay konkurrieren?


KLEINANZEIGEN IM WEB Google attackiert eBay - Google gibt keine Ruhe. Nachdem die weltgrößte Suchmaschine in den Märkten für E-Mail-Dienste und Desktop-Software wilderte, folgt nun die nächste Attacke. Screenshots von Google Base, die Google in ihrem eigenen Blog bestätigt hat, lassen ahnen, dass eBay bald mit einem neuen Konkurrenten zu rechnen haben wird. Der Benutzer erstellt seine eigenen Datenbanken mit beliebigen Inhalten, die durch Suchmaschinen durchsucht werden können. Dieser kostenlose Dienst soll Verkaufsangebote, Stellenangebote, Wohnungssuche oder Partyankündigungen vermitteln. Der Dienst wird für den Handel von Waren benutzt werden können. Da Google-Base gratis anbieten dürfte, dürfte es eine starke Konkurrenz zu eBay werden. Google wildert weiter - Google greift Rivalen mit Onlinemarkt an - testticker.de - Golem.de - ZDNet.de - Chip Online
eBay 3...2...1...meins!

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Donnerstag, Oktober 27, 2005

Die Schweiz zieht das EU-Beitrittsgesuch nicht zurück!

EU-Beitrittsgesuch bleibt in Brüssel - Das seit Mai 1992 in Brüssel liegende und eingefrorene EU-Beitrittsgesuch wird von der Schweiz nicht zurückgezogen, wie das aus verschiedenen Kreisen gefordert worden war. Der Bundesrat hat den EU-Beitritt vom Ziel zur «längerfristigen Option» zurückgestuft. Das seit Mai 1992 in Brüssel liegende und eingefrorene EU-Beitrittsgesuch wird aber nicht zurückgezogen. Im Aussenpolitischen Bericht von 1993 war der EU-Beitritt das «strategische Ziel» der Integrationspolitik, im Bericht 2000 noch ein Ziel. Nach der europapolitischen Klausur des Bundesrates von heute ist er noch eine von fünf Optionen. Das Integrationsbüro wird diese mit ihren Vor- und Nachteilen bis Mitte 2006 darlegen. Wie Micheline Calmy-Rey erklärte, reichen die Optionen vom Verwalten des bisher auf dem bilateralen Weg Erreichten über das Verhandeln neuer bilateraler Abkommen, andere Formen der multilateralen Zusammenarbeit, wie einem «EWR 2» und einen EU-Beitritt «light» mit Opting-Out bis zum EU-Vollbeitritt. Der Bundesrat habe keine Präferenzen und Prioritäten gesetzt, sagte Joseph Deiss. Er möchte sich alle Optionen offen halten. Das von Christoph Blocher angeregte zehnjährige Moratorium in der Europapolitik sei keine Option und in der Klausur kein Thema gewesen. Das EU-Beitrittsgesuch entfalte seit zwölf Jahren keine rechtliche Wirkung mehr, sagte Deiss. Sein Rückzug wäre weder nötig noch hilfreich und würde bloss zu einem Erklärungsbedarf im In- und Ausland führen. Nach dem EWR-Nein sei der EU im Februar 1993 mitgeteilt worden, dass die Schweiz keine Beitrittsverhandlungen aufnehmen wolle. Dementsprechend empfiehlt der Bundesrat die Motionen der SVP-Fraktion zur Ablehnung. Beide im Nationalrat eingereichten Vorstösse fordern den Rückzug des Beitrittsgesuchs. Im Rahmen der europapolitischen Standortbestimmung bekräftigte der Bundesrat den bilateralen Weg und bezeichnete diesen als «erfolgreiche Interessenpolitik der Schweiz». Nach den beiden Abstimmungen über die Abkommen zu Schengen/Dublin sowie zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit hat nach Ansicht des Bundesrates die rasche Umsetzung der neuen Verträge nun erste Priorität. Das Freizügigkeitsabkommen soll Anfang 2006, Schengen/Dublin 2008 in Kraft treten. EU-Beitrittsgesuch bleibt - Kühlen Kopf bewahrt - Südostschweiz - Bieler Tagblatt - St. Galler Tagblatt - Tages-Anzeiger Online

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Sonntag, Oktober 23, 2005

Hurrikan Wilma zieht weiter, nachdem Cancún zerstört ist


Die Wucht von Wilma - Wilma war der schlimmste Wirbelsturm in der Geschichte Mexikos und hat bei der Überquerung der Halbinsel Yucatán am Freitag und Samstag massive Zerstörungen hinterlassen und mindestens acht Menschen das Leben gekostet. In den Städten entlang der Karibikküste stand das Wasser am Sonntag nach den heftigen Regenfällen kniehoch. Die Häuser von hunderttausenden Menschen wurden stark beschädigt. Tausende Touristen verbrachten eine weitere Nacht in Notunterkünften. Am Morgen zog das Auge des Hurrikans über den Golf von Mexiko in Richtung Kuba und Florida ab. Dort wird der Hurrikan bis Montag erwartet. Während die Meteorologen Wilma auf die Kategorie zwei herabstuften, formierte sich in der Karibik schon der nächste Tropensturm, Alpha. Er traf am Sonntag auf die Insel Hispaniola und nahm Kurs auf Haiti und die Dominikanische Republik. Bei seinem langsamen Weg über Yucatan entwurzelte Wilma zahlreiche Bäume. Die Stromversorgung brach zusammen. Die weißen Strände Cancuns waren ebenso überflutet wie die Luxushotels der Stadt.
"Überall gibt es Schäden - der Wind ist nach wie vor sehr stark"
Wilma erreichte am Sonntagvormittag Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h, bewegte sich aber nur mit einer Geschwindigkeit von knapp 5 km/h vorwärts. Die Armee bereitete sich darauf vor, mit Lastwagen und Flugzeugen Lebensmittel, Wasser und Medikamente in das Katastrophengebiet zu bringen. Die Polizei ging gegen Dutzende Plünderer vor. Im Laufe des Sonntags wurde Vicente Fox in der Krisenregion erwartet. Auf der Insel Cozumel seien zwei Menschen getötet worden, teilte Felix Gonzalez mit. Zwei weitere Menschen seien im Ferienort Playa del Carmen bei der Explosion eines Gastanks ums Leben gekommen. In Cancun starb ein Mann, im Landesinneren wurde ein weiterer Mann durch den herabfallenden Ast eines Baumes getötet. Ausländische Touristen verbrachten mit vielen Bewohnern Cancuns eine dritte Nacht in Notunterkünften ohne Strom und fließendes Wasser. Viele waren frustriert. Sorgen machten sich die Urlauber vor allem über Gerüchte, ihre Rückflüge von Yucatan seien für mehrere Tage verschoben worden und sie müssten mit Bussen aus der Krisenregion gebracht werden. Das Auswärtige Amt schätzte die Zahl deutscher Touristen in der Region Cancun auf rund 6'000. Das Auge des Hurrikans lag am Sonntagmittag rund 64 Kilometer nördliche von Cancun und 565 Kilometer südwestlich von Key West. Bis Montag wurde Wilma im US-Bundesstaat Florida erwartet. Die Behörden ordneten Zwangsevakuierungen an. Zunächst sollten die 80'000 Bewohner der Inselkette Florida Keys in Sicherheit gebracht werden. Auch für den Westen Kubas und die Hauptstadt Havanna wurden Hurrikan-Warnungen ausgesprochen. "Cancún ist zerstört", Hurrikan zieht weiter - Wilma zieht langsam nach Norden - NZZ Online - Deutsche Welle - Die Zeit - Wiener Zeitung
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Mittwoch, Oktober 19, 2005

Immer mehr Internet-Nutzer sind bereit für Inhalte zu bezahlen

Akzeptanz für kostenpflichtige Internet-Inhalte gestiegen - Die Bereitschaft von Internet-Nutzern, für bestimmte Inhalte auch zu bezahlen, steigt einer kontinuierlich an. Studie MarkenProfile 11: 5,7 Millionen Deutsche sind grundsätzlich bereit, für Internetinhalte zu zahlen. Wachsende Interneterfahrung, steigende Nutzungsintensität und DSL-Flatrates begünstigen die Zahlungsbereitschaft. Innerhalb der vergangenen zwei Jahre ist damit die Zahl der Zahlungsbereiten um rund ein Drittel angestiegen. Vor zwei Jahren hatten erst 4,3 Millionen eine grundsätzliche Zahlungsbereitschaft geäußert, vor vier Jahren waren es noch 3,2 Millionen Deutsche gewesen. Das Potenzial der Zahlungsbereiten steigt durch die Intensivierung der Internetnutzung unter erfahrenen Anwendern und durch die Ausbreitung schneller DSL-Zugänge, die zumeist über günstige Monatspauschalen abgerechnet werden. Während nur 21% aller 27,4 Millionen Privatnutzer eine Zahlungsbereitschaft bekunden, sind es unter den 4,3 Millionen erfahrenen Computernutzern mit DSL-Zugängen immerhin schon 34%. Zwischen der Nutzungshäufigkeit und der Zahlungsbereitschaft besteht ein positiver Zusammenhang, denn von denen, die täglich oder fast täglich online sind, erklären sich 28% eine bereit für Inhalte zu bezahlen. Die überdurchschnittliche Nutzungsintensität der 5,7 Millionen zahlungsbereiten User wird deutlich, wenn man einzelne Angebotskategorien betrachtet. So laden nach den Ergebnissen der stern-Studie 62% der Zahlungsbereiten Softwarepakete aus dem Internet, während es unter allen Privatnutzern nur 40% sind. 53% beschaffen sich Testberichte und Warentests in digitaler Form, für 47% gehören Musik-Downloads zur Webnutzung und 34% laden Filme oder Videos auf ihre Festplatten. Zwei Drittel der zahlungsbereiten Internetnutzer sind männlich, 74% sind zwischen 20 und 49 Jahre alt, fast jeder Zweite stammt aus oberen sozialen Schichten.
"Chancen ergeben sich aber nur für exklusiven und hochwertigen Content. Austauschbare Inhalte und Agenturnachrichten, die über viele Medienkanäle gratis verbreitet werden, können selbstverständlich auch im Internet nicht mit einem Preisschild versehen werden."
Uwe Sander zieht in Erwägung, dass die Opportunitäten für Paid Content weiter zunehmen werden. Qualität kostet: Paid-Content wird akzeptziert - Studie: Die Bereitschaft steigt, für Online-Inhalte zu bezahlen - testticker.de - Golem.de
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Freitag, Oktober 14, 2005

MSN und Yahoo! schalten Instant-Messaging-Dienste zusammen

Microsoft und Yahoo wollen Instant-Messaging zusammenlegen - Microsoft und Yahoo wollen ihre kostenlosen Messaging-Dienste im Internet miteinander verbinden. Ab Juni sollten die insgesamt 275 Millionen Nutzer des MSN und des Yahoo Messengers Textbotschaften über das Internet austauschen könnten, kündigten beide Konzerne an. Die erste große Allianz der Technologie-Riesen dürfte den Druck auf den Marktführer AOL erhöhen und ihre Positionen gegenüber dem neuen Dienst des Internet-Konzerns Google stärken. AOL ist der Forschungsgruppe Radicati zufolge gegenwärtig Marktführer mit 56%. Den Rest teilen sich praktisch Microsoft und Yahoo. Google hat seinen Dienst erst im August gestartet. Terry Semel sprach von einem Wendepunkt in der Industrie. Ein Sprecher von Microsoft sagte, die Firmen hätten damit auf eine Hauptforderung ihrer Kunden reagiert, Botschaften zwischen den Systemen austauschen zu können. Die Firmen hoffen, über derartige kostenlose Angebote die Kunden an weitere, kostenpflichtige Dienste heranführen zu können. Google gegen Microsoft und Yahoo - Einstieg bei AOL Google macht sich stark - Google und Comcast spucken Microsoft in die Suppe Der Aktionär - Spiegel Online - Heise Newsticker
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Donnerstag, Oktober 13, 2005

Schröder geht, aber verhandelt weiter!


Die Ära Schröder ist beendet - "Mein New York ist Hannover" - Gerhard Schröder zieht sich zurück und nimmt endgültig Abschied vom Kanzleramt. Sieben Jahre bestimmte er als Regierungschef einer rot-grünen Koalition die Geschicke Deutschlands - eine Ära geht zu Ende. Nun hat Bundeskanzler Gerhard Schröder bei einem Auftritt vor Gewerkschaftern in seiner Heimatstadt Hannover seinen endgültigen Rückzug aus der Bundesregierung angekündigt.
"Ich werde der nächsten Bundesregierung nicht angehören - definitiv nicht angehören. Ich möchte gerne unter Euch bleiben. Ich weiß, wo ich herkomme und deswegen weiß ich auch, wo ich hingehöre"
Sichtlich gerührt bedankte sich Schröder für den begeisterten Empfang. Schon am Dienstagabend hatte er zu verstehen gegeben, dass er nicht Vizekanzler einer großen Koalition werden will. Der SPD-Politiker beendete damit andauernde Spekulationen um seine Person. Über die Posten in einem Kabinett der Ära nach Schröder wollen die Sozialdemokraten huete in Berlin entscheiden. Schröder sagte zu, in den Koalitionsverhandlungen mithelfen zu wollen, damit das Bündnis mit der Union gelinge.
"Ich betrachte es als Aufgabe meiner Partei, dass die Koalition Erfolg hat."
Der Kurs der Erneuerung müsse weitergehen, ohne den sozialen Zusammenhalt aufzugeben. Dabei müsse die Erkenntnis walten, dass ökonomische Vernunft und ökologisches Handeln keine Widersprüche seien. In der Außenpolitik sprach sich der Kanzler dafür aus, auf dem gewonnenen internationalen Ansehen Deutschlands und dessen eigenständiger Rolle in der Welt anzuknüpfen. Der Kanzler versicherte, dass die neue Bundesregierung die Tarifautonomie nicht antasten werde.
"Wenn etwas bei den Gesprächen zwischen der neuen Regierung und den Tarifparteien zu regeln wäre, dann geht das nur mit der Tarifautonomie, sonst passiert gar nichts. Darauf könnt ihr euch verlassen."
Schröder machte in seiner teils emotionalen Rede deutlich, dass sich die SPD bei den Sondierungsgesprächen mit der Union für soziale Belange stark gemacht habe. Als Ergebnis werde nun die Steuerfreiheit für Sonn- und Feiertage sowie Nachtschicht nicht abgeschafft. Die Wahl habe gezeigt, dass die Menschen Reformen wollten. Veränderung ja, aber den sozialen Zusammenhalt nicht aufgeben, betonte Schröder. In der Energiepolitik forderte er einen vernünftigen Energiemix aus Stein- und Braunkohle, Gas und erneuerbaren Energien.
"Ich bin dagegen, dass wir eine Rolle rückwärts in die Kernenergie machen"
Hubertus Schmoldt zollte dem scheidenden Kanzler Lob für seine Arbeit in den vergangenen Jahren. Schröder sei 1998 ein schweres Erbe angetreten. Vieles sei in den Jahren zuvor liegen geblieben, das schon viel früher hätte angepackt werden müssen, sagte Schmoldt mit Blick auf die vorherige schwarz-gelbe Regierung unter Helmut Kohl. Schröder kündigt Rückzug an: Ich unterstütze Merkel - Kanzler Schröder tritt definitiv zurück - Frankfurter Allgemeine Zeitung - Stern - NZZ Online - Wiener Zeitung
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Mittwoch, Oktober 05, 2005

Die Schweiz will ein einheitliches Bildungssystem aufbauen!


Ein Land - ein Bildungssystem - Die unterschiedlichen Schulsysteme in der Schweiz stellen eine mobile Gesellschaft vor erhebliche Probleme. Nun wird die Schulhoheit der Kantone eingeschränkt und der Bund erhält mehr Macht, die 26 verschiedenen Schulsysteme zu vereinheitlichen. Der Nationalrat ist den Entwürfen seiner Bildungskommission zur neuen Bildungsverfassung gefolgt. Der Bund wird subsidiär dann tätig, wenn unter den Kantonen Harmonisierungen des Schuleintrittsalters und der Schulpflicht, von Dauer, Zielen und Übergängen der Bildungsstufen und der Anerkennung von Abschlüssen auf dem Koordinationsweg nicht zu Stande kommen. In solchen Fällen obliegt es dem Bundesrat, im Schulwesen und bei den Hochschulen interkantonale Verträge allgemein verbindlich zu erklären und Kantone zur Teilnahme an interkantonalen Verträgen zu zwingen. Bloss die SVP stützte einen mit 119 zu 48 verworfenen Antrag von Hans Rutschmann auf eine «Kann»-Formulierung. Gemäss dem Sprecher der WBK, Johannes Randegger, legen die Kantone, die dem Verfassungsprojekt zustimmen, einen neuen Geist des Föderalismus. Es herrsche die Einsicht, dass gewisse Probleme nur zusammen gelöst werden könnten. Der Entwurf der WBK erntete Lob bei den Sprecherinnen und Sprechern der Fraktionen. Für die Grünen gewährleistet er Koordination, Qualität und Durchlässigkeit auf sämtlichen Bildungsebenen.
"Der Kantönligeist im Bildungswesen hat ausgedient"
Dass es in der Schweiz 26 Schulsysteme gibt, stosse auf Unverständnis. Kathy Riklin sprach von einem wichtigen Schritt für die Bildungslandschaft Schweiz des 21. Jahrhunderts. Neu in die Vorlage setzte der Rat, dass sich Bund und Kantone für die Gleichwertigkeit schulischer und beruflicher Bildung gemeinsam einsetzen. Mit 106 zu 62 nahm er den Antrag von Pierre Triponez an. Rund 70% der Jugendlichen absolvierten eine Berufslehre, hatte er argumentiert. In der Gesamtabstimmung passierte die Vorlage mit 152 zu 8. Als teilweise erfüllt schrieb der Nationalrat drei Standesinitiativen betreffend Koordination der kantonalen Bildungssysteme und eine Parlamentarische Initiative betreffend den Schuleintritt im sechsten Altersjahr ab. Die Vorlage geht an den Ständerat. Nationalrat stutzt Schulhoheit der Kantone - Bund will «Kantönligeist» der Schulen stoppen - Tages-Anzeiger Online - NZZ Online

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Sonntag, Oktober 02, 2005

Google offeriert San Francisco drahtlosen Internetzugang

Drahtlos und umsonst ins Internet - Google hat San Francisco angeboten, die Stadt kostenlos mit dem drahtlosen Computernetzwerk zu versorgen. Ein Google-Sprecher sagte, das Wi-Fi-Netz für die 700'000 Einwohner zählende Stadt liesse sich über Werbung finanzieren. Die ursprüngliche Anfrage sei von der Stadt ausgegangen. Ähnliche Angebote für andere Städte seien nicht geplant. Die Zeitung "Wall Street Journal" berichtete, auch der Provider EarthLink habe San Francisco einen Vorschlag unterbreitet. Google hatte vor einigen Tagen bestätigt, dass es mit einem begrenzten Test eines kostenlosen Funknetzwerks mit dem Namen "Google WiFi" begonnen habe. Mit einem WiFi-Dienst würde Google in direkte Konkurrenz zu Internet-Providern und Telekommunikations-Unternehmen treten. Der Konzern hat in jüngster Zeit Geschäftsfelder außerhalb seines Internet- Suchdienstes erschlossen. Er bietet jetzt unter anderem einen E-Mail-Dienst und den Instant-Messaging- sowie Internet- Telefonie-Dienst an. Google plant freies Wi-Fi-Drahtlosnetz in San Francisco - San Francisco soll mit Google ins Internet - Kurier
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