Freitag, September 02, 2005

Hunderttausende fliehen vor Taifun "Talim"


14 Tote durch Taifun «Talim». In China und Taiwan sind durch den Taifun «Talim» mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten Menschen starben bei Erdrutschen und Einstürzen im Südosten Chinas. Hunderttausende Menschen flüchteten vor dem Sturm, der sich in Richtung Shanghai bewegte. Inzwischen bewegt sich der nächste Sturm auf Asien zu, "Nabi" hat sich Experten zufolge zu einem Sturm von der Stärke "Katrinas" entwickelt. Er könnte in wenigen Tagen die südliche Hauptinsel Japans gefährden. In der ostchinesischen Provinz Zhejiang kamen in den Berggebieten neun Menschen ums Leben. 15 würden vermisst. Allein in einem Bezirk seien mehr als 300 Häuser zerstört und die Hauptstraßen gesperrt worden. In der Provinz Fujian wurden Schulen, Flughäfen und Straßenabschnitte geschlossen und auch der Fährverkehr wurde eingestellt. Die Behörden brachten 500'000 Menschen in Sicherheit. Zuvor war der Taifun über Taiwan hinweggefegt, wo drei Menschen starben und 59 verletzt wurden. Am späten Donnerstag fiel in mehr als 780'000 Haushalten der Strom aus. 48'000 Haushalte waren von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Während sich "Talim" leicht abschwächte und zum Tropensturm abgeschwächt wurde, gewann "Nabi" an Fahrt und näherte sich Japan. Der Sturm habe inzwischen die gleiche Stärke wie Tropensturm "Katrina". China: Massenevakuierung wegen Taifun - Taifun «Talim» zieht über Ostchinas Küste - Rheinische Post - Netzeitung - Frankfurter Allgemeine - Der Landbote.
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