Dienstag, August 30, 2005

Opfer und Schäden nach dem Hurrikan 'Katrina' noch nicht absehbar


"Katrina" brachte Tod und Verwüstung. Der über dem Süden der USA tobende Hurrikan «Katrina» hat nach offiziellen Angaben mindestens 55 Personen das Leben gekostet. Auf seinem Weg landeinwärts schwächte sich der Wirbelsturm jedoch ab. Die meisten der Toten wurden aus dem Staat Mississippi gemeldet. New Orleans ist knapp einer noch grösseren Katastrophe entgangen. Die Wasserpegel in der Stadt steigen noch, da ein Damm des Pontchartrain-Sees gebrochen sein soll. 30 Personen sind nach Behördenangaben in einer Appartementanlage in Biloxi in den Fluten ertrunken oder beim Einsturz verschüttet worden. Mit weiteren Toten müsse gerechnet werden. Weitere Menschen starben durch umstürzende Bäume oder bei Verkehrsunfällen. 20 Gebäude in New Orleans sind eingestürzt oder einsturzgefährdet. Ölbohrinseln rissen sich los und trieben im Golf von Mexiko. In den Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida sind rund 1,3 Millionen Menschen ohne Strom. Ohne Stromversorgung kann auch das Pumpensystem nicht mehr arbeiten, das New Orleans normalerweise trocken legt. Mehr als 70% des Stadtgebiets liegt unterhalb des Meeresspiegels. Die Telefonsysteme funktionieren nicht mehr und Bewohner in den Krisenregionen können nicht mehr um Hilfe rufen. Über das in vollständige Dunkelheit getauchte Mobile wurde eine Ausgangssperre verhängt. Die verbliebenen Bewohner wurden wegen der Seuchengefahr aufgefordert, nur noch abgekochtes Wasser zu trinken. Die Stadt bleibt für alle Rückkehrwilligen gesperrt. In New Orleans am Mississippi-Delta verwandelten sich Straßenzüge in reißende Ströme. Ganze Häuser verschwanden bis zu den Dächern im Wasser. Mehr als 200 Bewohner warteten nach Angaben von Bürgermeister Ray Nagin auf den Dächern auf Hilfe, weil Rettungsboote knapp wurden. Weil sich rund 80% der Einwohner von New Orleans seit Beginn des Wochenendes andernorts in Sicherheit gebracht hatten, ist die Stadt um eine größere Katastrophe herumgekommen. Sie bat die mehr als eine Million Menschen, nicht zurückzukommen, weil Highways und Straßen überflutet seien und es weder Strom noch Trinkwasser gebe. Wegen der heftig wütenden Stürme konnten Bergungs- und Rettungsmannschaften erst Stunden nach dem Eintreffen des Hurrikans den Betroffenen zu Hilfe eilen. "Katrina" hat gewütet - "Katrina" tötet mindestens 55 Menschen - sueddeutsche.de - OÖNachrichten - Stern - Spiegel Online.
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