Samstag, Juli 09, 2005

Mehr Geld für Entwicklungsländer, mehr Streit um den Klimaschutz


G8 wollen Entwicklungshilfe drastisch aufstocken. Trotz der Terroranschläge in London haben die Staats- und Regierungschefs der G8 ihren Gipfel fortgesetzt. Im Zentrum standen Klimaschutz und Entwicklungshilfe. Diese soll auch den Terror eindämmen helfen. Tony Blair konnte den Vertretern der führenden Industrienationen und Russlands im schottischen Gleneagles eine Hilfe im Umfang von $50 Milliarden für die jährliche Entwicklungshilfe abringen. Afrika soll die Hälfte davon erhalten.
"Es ist nicht das Ende der Armut in Afrika, aber es gibt die Hoffnung, dass sie beendet werden kann"
Das Schlussdokument bestätigt den im Juni vereinbarten Schuldenerlass für 18 arme Länder, darunter 14 in Afrika, von $40 Milliarden. 37 Staaten aus Afrika, Südamerika und Asien können vom Programm profitieren. Die Gipfelteilnehmer verabschiedeten auch eine Erklärung gegen den Terrorismus, die Blair im Anschluss verlas.
"Hoffnung ist die Antwort auf Hass."
Es dürfe nicht sein, dass der Terrorismus die Anstrengungen zunichte mache, eine bessere Welt zu schaffen. Mit dem Ergebnis zum Klimaschutz war Tony Blair jedoch nicht zufrieden. Zuvor hatten die G8-Staaten nur einen unverbindlichen Aktionsplan über den Klimaschutz verabschiedet. Das Kyoto-Protokoll zur Reduktion der Kohlendioxid Emissionen wurde nur am Ende erwähnt. Damit kamen die anderen G8-Staaten den USA entgegen, die als einziges Land "Kyoto" nicht ratifiziert haben. Einig war man sich, dass der Klimawandel auch auf menschliches Verhalten zurückgeht. Starke Spannungen beherrschen G8-Gipfel - G8 erhöhen Entwicklungshilfe um 50 Milliarden Dollar bis 2010

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