Mittwoch, Juni 08, 2005

Gutachten zum Klimawandel wurden im Weißen Haus manipuliert!


Zisch
Gutachten zum Klimawandel Manipulation im Weißen Haus. Philip Cooney, ein ehemaliger Lobbyist der US-Energiebranche hat wiederholt Regierungsgutachten zum Klimawandel und den Folgen von Treibhausgasen manipuliert, berichtet die "New York Times". Er habe nachträglich Ergebnisse der Klimaforschung verändert, die von Wissenschaftlern der Regierung bestätigt worden seien und habe in mehreren Berichten zu dem strittigen Thema Textpassagen gestrichen oder verändert und dabei den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und der globalen Erderwärmung heruntergespielt. George W. Bush lehnt das Klimaschutzabkommen von Kyoto zur Reduzierung von Treibhausgasen ab und kritisiert es als Hemmnis für die Wirtschaft. Die USA sind allerdings das Land mit dem weltweit größten Treibhausgas-Ausstoß. Die "Times" berief sich bei ihrem Bericht auf Unterlagen, die sie von einer gemeinnützigen Organisation erhalten habe. Die Organisation "Government Accountability Project" bietet Informanten juristische Hilfen an, die Hinweise zu Machenschaften der Behörden geben. Im Falle des Umweltrats vertritt die Gruppe einen Mann, der bis zum März in dem Gremium gearbeitet und die Berichte Cooneys zur Veröffentlichung fertig gemacht hat. Die US-Regierung weigerte sich, den Artikel zu kommentieren. Der "New York Times" wurde von einem Regierungssprecher mitgeteilt, dass Änderungen an Berichten zu normalen Revisionsprozesses gehören.
Bush-Vertrauter manipulierte Klimaberichte Handelsblatt
Zeitung: Mitarbeiter Bushs veränderte Klimaschutzberichte Reuters Deutschland
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