Mittwoch, Mai 25, 2005

Die Schweiz hatte fast 1000 Todesopfer im Hitzesommer 2003!


azonline.ch
Heisse Tage - kühle Köpfe
Laut einer Studie gab es in den Monaten Juni bis August 2003 sieben Prozent oder 975 Todesfälle mehr als in anderen Jahren. Vom Hitzesommer besonders betroffen waren ältere Menschen, die über eine schlechtere Wärmeregulation verfügten. Am schlimmsten war die Situation in den Städten Basel, Genf und Lausanne, wie eine Studie des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel im Auftrag des Bundes zeigt. Das BAG und das BUWAL haben an einer Medienkonferenz in Bern die Resultate präsentiert und Informationsmaterial vorgestellt.
."Wir waren sehr überrascht. Weil der Hitzesommer derart unerwartet kam, waren wir nicht vorbereitet". "Fast 1000 zusätzliche Todesfälle, die nicht hätten sein müssen."
Viele Todesfälle hätten vermieden werden können Der Bund setzt auf Information. Zu den wichtigsten Regeln bei hohen Temperaturen gehören: Anstrengungen vermeiden, Hitze aussperren, viel trinken und leicht essen. Zudem sollen die kantonalen Behörden bei drohenden Hitzewellen eine Warnung in Form eines "heat flash" erhalten. Hitzewellen wie jene im Sommer 2003 könnten unter dem Einfluss von klimatischen Veränderungen künftig vermehrt auftreten. Hitzestress sei aber nicht die einzige Gefahr für die Gesundheit, die mit dem Klimawandel verbunden sei. Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung führen auch zu erhöhten Ozonwerten. Die Folgen sind Entzündungen der Atemwege und eine Einschränkung der Lungenfunktion. Mit der Verschiebung der Klimazonen können Krankheitsüberträger wie Mücken und Zecken in neue Lebensräume vorstossen und Infektionskrankheiten verbreiten. Weiter können sich Pflanzen mit allergischem Potenzial in Gebieten ansiedeln, wo sie bisher nicht heimisch waren. Der Sommer 2003 gilt als der heisseste Sommer der letzten 500 Jahre. In der Schweiz wurden 27 Tage mit Temperaturen über 30°C registriert. Am stärksten betroffen war Frankreich mit etwa 15'000 zusätzlichen Toten im August. In der Schweiz lagen bisher nur Schätzungen und Zahlen für einzelne Monate vor. Experten gehen davon aus, dass Hitzewellen in Europa in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts alle zwei bis vier Jahre auftreten werden, sollte die Klimaerwärmung nicht gebremst werden.
Mehr Todesfälle im Hitzesommer 2003 Der Landbote (Abonnement)
Hitzewelle 2003 forderte in der Schweiz 975 zusätzliche ... NZZ Online
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