Sonntag, März 20, 2005

Weltweite Proteste zum zweiten Jahrestag des Irak-Einmarsches


Tirol Online
Demonstranten fordern US-Abzug aus dem Irak
Zum zweiten Jahrestag der Invasion im Irak wurde weltweit in verschiedenen Städten gegen den Krieg protestiert. Die grösste Kundgebung fand in London statt. Während der US Präsident George W. Bush "Fortschritte" im Irak gewürdigt hat, wurde in Kirkuk ein Doppelanschlag verübt, der vier Polizisten das Leben kostete. Die Londoner Polizei sprach am Nachmittag von rund 45'000 Demonstranten, welche sich bis zum Abend auf 100'000 Menschen ausdehnte. In Rom zogen mehr als 100'000 Demonstranten durch das Zentrum der Ewigen Stadt. In Athen zogen rund 5'000 Menschen durch die Strassen. Zur Demonstration hatten mehrere Arbeitnehmer- und Beamtenorganisationen aufgerufen. Am Samstag kamen auch in mehreren Städten der Türkei einige hundert Menschen zu Protesten zusammen. In Ankara, in Istanbul und in Adana versammelten sich Demonstranten vor Vertretungen der amerikanischen Regierung. Auch in Warschau, in Kopenhagen und in anderen Städten äusserten sich Demonstrierende gegen die US Invasion. In den USA waren statt einer grossen Kundgebung mehrere kleine Aktionen in verschiedenen Bundesstaaten geplant. In New York kündigte die «War Resisters League» an, die Eingänge von drei Rekrutierungsbüros der amerikanischen Armee zu blockieren. George W. Bush, verteidigte den zweiten Jahrestag des Einmarsches erneut.
2. Jahrestag der Irak-Invasion: Proteste und Festnahmen in USA Reuters Deutschland
Anschläge und Proteste zum 2. Jahrestag der US-Invasion im Irak Tirol Online
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