Freitag, März 04, 2005

Bei der Visa-Affäre hat Fischer an einen Rücktritt gedacht!


Fuldainfo
Fischer wollte wegen Visa-Affäre zurücktreten
Bundesaußenminister Fischer hat wegen seiner Versäumnisse in der Visa-Affäre vorübergehend seinen Rücktritt erwogen. Scharfe Kritik äußerte er an Mitarbeitern seines Ministeriums. Joschka Fischer hat indirekt eingeräumt, dass seine Versäumnisse in der Visa-Affäre Rücktrittsforderungen rechtfertigen. In einem Interview der "Frankfurter Rundschau" schloss er seinen Rücktritt gleichwohl aus. In seiner Abwägung der Visa-Affäre komme er zum Schluss, er mache weiter. Dies sei eine Abwägungsfrage. Die habe er sich selbst und einigen anderen vorgelegt und dann seine Entscheidung getroffen. Auf die Frage, ob es richtig sei, dass Minister schon wegen weniger zurück getreten sei, antwortete Fischer: "Ja, dem würde ich zustimmen." Aber andere seien auch schon mit größeren Versäumnissen im Amt geblieben. Fischer wiederholte, dass er mit Blick auf die Situation an der Botschaft in Kiew in den Jahren 2000 bis 2002 nicht umfassend, entschlossen und schnell genug gehandelt habe. Der Minister ließ offen, wann er vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages aussagen wird. Die Union wirft dem Außenminister vor, durch die Visa-Politik einen massenhaften Missbrauch von deutschen Einreise-Visa ermöglicht zu haben. Er habe damit ein Einfallstor für Schleuser, Schwarzarbeit und Zwangsprostitution geschaffen.
Fischer dachte an Rücktritt Spiegel Online
Visa-Affäre Fischer: Habe über einen Rücktritt nachgedacht Frankfurter Allgemeine Zeitung
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