Dienstag, Februar 01, 2005

Die Schweiz will den Schuleintritt spätestens ab dem sechsten Altersjahr einführen!


Zisch
Mit sechs Jahren in die Schule
Kinder sollen in der Schweiz künftig während ihres sechsten Altersjahres eingeschult werden. Dies verlangt eine Nationalratskommission auf Grund einer Eingabe von Felix Gutzwiller. Bestrebungen der Erziehungsdirektoren gehen in die gleiche Richtung. Mit seinem Anliegen vom 19. März 2004, eine landesweit verbindliche Obergrenze für die Einschulung festzusetzen, will der Felix Gutzwiller die bereits laufenden Bestrebungen der EDK (Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) und der Kantone unterstützen. Er möchte das "reformfreudige Umfeld" nutzen. Wie die Parlamentsdienste mitteilten, diskutierte die WBK (Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur) bereits mögliche Wege zur Umsetzung der Initiative. So soll nach ihrer Ansicht kein eigener Erlass ausgearbeitet werden, sondern das Anliegen im Rahmen ihrer Initiative für einen Bildungsrahmenartikel in der Verfassung verwirklicht werden. Die EDK legte der WBK dar, dass bereits Versuche mit "Basisstufe", d.h. 2 Jahre Kindergarten und 2 Jahre 1./2. Klasse in 3 bis 5 Jahren durchgeführt werden, die eine "Einschulung" zu Beginn des Kindergartenalters bedingen würden. Ebenfalls Zustimmung fanden die beiden Standesinitiativen aus den Kantonen Solothurn und Bern, welche analog zur bereits von den Räten behandelten Baselbieter Standesinitiative eine Koordination der kantonalen Bildungssysteme verlangen. Auch diese Initiativen werden im Rahmen der Arbeiten am Bildungsartikel berücksichtigt.
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