Sonntag, Februar 27, 2005

Ist die Publica die am schlechtesten geführte Pensionskasse der Schweiz?

Die Schweizer Sonntagszeitung veröffentlichte auf ihrer ersten Seite einen Bericht mit dem Titel "Riesenloch bei den SBB" und stellt fest, dass dieser Pensionskasse CHF 2.7 Milliarden fehlen. Aber der Publica geht es laut einem internen Bericht noch viel schlechter, denn ihr fehlen 58% der versicherungsmathematischen Deckung oder ein Betrag von CHF 16.2 Milliarden! Wie aber angesichts der Tatsache, dass im letzten Jahr (Seite 32) alle Weltbörsen durchschnittlich 15% erreicht hatten, eine so schlechte Performance möglich ist, bleibt unbeantwortet. Warren Buffet beispielsweise erreicht mit seinem AAA gerateten Unternehmen, Berkshire Hathaway, seit 38 Jahren eine jährlich durchschnittliche Performance von 22.2%. Vielleicht liegt es ja einfach daran, dass es in der Schweiz noch immer keinen unabhängigen Rechnungshof gibt, wie ihn eigentlich jede Demokratie der Welt benötigte, damit das Volk auch eine Kontrolle über ihre eigenen Beamten hätte?

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Montag, Februar 21, 2005

Sicherheit bleibt Top-Thema der Informationstechnologie!


Portel.de
Studie: Datensicherheit wichtigste IT-Frage für Unternehmen
Für große Firmen in Deutschland ist die Sicherheit ihrer Computerdaten laut einer Umfrage der Unternehmensberatung Capgemini die wichtigste Frage der Informationstechnik. Von 152 IT-Verantwortlichen d.h. CIOs aus Firmen mit mehr als € 250 Millionen Umsatz, die an der Studie IT-Trends 2005 teilnahmen, nannten 83% dies als vorrangiges Thema. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Enterprise Resource Planning mit 72% und IT-Infrastruktur mit 66%. Zu ihren IT-Budgets befragt, gaben 38% der technischen Leiter an, in diesem Jahr mit mehr Geld für IT-Investitionen rechnen zu können; ein Drittel müsse mit gleich viel auskommen, 18% würden die Budgets gekürzt. Zu den Gewinnern im abteilungsinternen Verteilungskampf um die Geldtöpfe gehöre dabei der Sicherheitsbereich, stellt Capgemini fest: Mehr als die Hälfte aller IT-Verantwortlichen wolle in den kommenden Jahren für Security größere Budgets zur Verfügung stellen. Nur drei Prozent planten hingegen bei der IT-Sicherheit Budgeteinschnitte. Bei ihren IT-Projekten hätten die Unternehmen im vergangenen Jahr allerdings selten Kosten und Zeitvorgaben eingehalten, ermittelte die Unternehmensberatung: Lediglich ein Prozent der Projekte insgesamt und 15% der geschäftskritischen IT-Projekte hätten in der Zeit gelegen. Bei den meisten der befragten Unternehmen würden Zeit und Budget bei bis zu 30% aller Projekte überschritten. Fast ein Viertel der Unternehmen habe berichtet, dass zwischen 30% und 60% aller Projekte nicht im gesetzten Zeitrahmen durchgeführt werden. Im Kommen sind laut Capgemini SOA d.h. serviceorientierte Architekturen: Jedes fünfte Unternehmen setze bereits SOAs wie SAP Netweaver, IBM Websphere oder Microsoft .NET ein oder plane ihre Nutzung. Darunter seien vor allem große Organisationen mit einem Umsatz von mehr als fünf Milliarden Euro. 14% der Befragten gaben an, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine SOA aufzusetzen, für 30% der Studienteilnehmer ist SOA derzeit allerdings kein Thema
Informationssicherheit auch in Österreich das Top-Thema der IT Der Standard
IT-Sicherheit bleibt Top-Thema Kurier
PC Professionell - Aon - Der Standard - und 11 ähnliche Artikel »

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Dienstag, Februar 15, 2005

Sozialbericht 2003 für den Kanton Zürich

Die Zahl der Sozialhilfefälle nahm in Zürich im Jahr 2003 um über 10% zu!
Die Schweiz kennt keinen Rechnungshof, die Beamten arbeiten langsam und kontrollieren sich selbst. Statistische Daten werden mit einjähriger Verspätung kommuniziert. Die operationellen Risiken des schweizerischen Beamtenstaates sind immens und dies sickert immer stärker durch. Chancengleichheit gibt es in der Schweiz keine, da es 2'942 autonome kommunale und 26 kantonale Schulgemeinden gibt, die wie Renaissancefürsten sich selbst verwalten. Aber die schweizerische Scheindemokratie lebte dank dem "divide et impera" lange sehr gut! Jetzt kommen Risse ins Gefüge. Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2003 3,2% der Bevölkerung mit Sozialhilfeleistungen unterstützt. Die Zahl der Fälle nahm um über 10% zu. Zürich und Winterthur sind stark belastet. Die Zahl der jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe nahm besonders stark zu. Ein-Personen-Haushalte
(Alleinstehende), Alleinerziehende, ausländische Staatsangehörige und Personen mit einer schlechten beruflichen Qualifikation gehören zu den erhöhten Gruppen von Sozialhilferisiken. Der neue Sozialbericht, der sich auf Daten der Schweizerischen Sozialhilfestatistik vom Bundesamt für Statistik (BFS) für den Kanton Zürich bezieht, bestätigt dies. Der Sozialbericht 2003 des Kantons Zürich vermittelt einen Überblick über Leistungen und Finanzierung der Sozialen Sicherheit. Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2003 fast 40’000 Personen mit Sozialhilfeleistungen unterstützt. Ausgaben und Fallzahlen steigen seit 1990 an und 2003 wurden netto
CHF 269 Millionen für Sozialhilfeleistungen und CHF 471 Millionen für die weiteren Bedarfsleistungen ohne Gemeindezuschüsse aufgewendet. Die Betroffenheit von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist schrecklich hoch: Obschon ihre Sozialhilfequote im kantonalen Durchschnitt bei 5,6% liegt, ist sie in den Städten Zürich und Winterthur bei 10,2% beziehungsweise 8,6% verantwortungslos hoch. Die Gruppe der jungen Erwachsenen verzeichnet 2003 eine überdurchschnittliche Zunahme. Die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt, die Verkürzung der Bezugsdauer der Arbeitslosenversicherung (ALV) von 520 auf 400 Tage und die Erhöhung der Mindestbeitragszeit der ALV haben dazu geführt, daß junge Erwachsene zunehmend auf Sozialhilfe angewiesen sind. Mangelhafte oder fehlende berufliche Qualifikation ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Sozialhilfeabhängigkeit: 50% der Beziehenden von Sozialhilfe verfügen über keine berufliche Ausbildung. Ausländische Staatsangehörige sind häufiger davon betroffen, weshalb diese Gruppe in der Sozialhilfe sehr stark vertreten ist. Dank Zusatzleistungen zur AHV und IV existiert eine wichtige Ergänzung für die Existenzsicherung von Rentnerinnen und Rentnern. 20'500 Personen wurden im Dezember 2003 ergänzend zur AHV unterstützt. Das sind etwa gleich viele wie im letzten Jahr. Da immer mehr Rentnerinnen und Rentner über eine berufliche Vorsorge verfügen, sind trotz steigender Zahl nicht mehr Personen auf Zusatzleistungen angewiesen. Einkommensschwachen AHV-Rentnerinnen und -Rentner leben häufig in den Zentrumsstädten: In der Stadt Zürich ist die Bezügerquote fast 50% höher als im gesamten Kanton und in Winterthur liegt sie deutlich über den übrigen Bezirksgruppen. Mit steigendem Alter nimmt die Quote der Bezügerinnen und Bezüger von AHV - Zusatzleistungen deutlich zu. 28,5% der über 90-Jährigen sind auf Zusatzleistungen angewiesen und Frauen häufiger als Männer. Viele ältere Rentnerinnen verfügen nicht über eine zweite Säule und die hohen Pflegekosten fallen hier ins Gewicht. 4’900 Haushalte mit 10’860 Personen beziehen im Kanton Zürich Alimentenbevorschussung. 1’066 Haushalte mit 3’183 Personen werden mit Kleinkinder - Betreuungsbeiträgen
unterstützt. Die Fallzahlen liegen leicht tiefer als im Vorjahr. Die Stadt Winterthur ist bei den Leistungen für Kinder und Familien sehr häufig betroffen. Der grösste Teil der Leistungen der Sozialen Sicherung sind Sozialversicherungsleistungen. Im Kanton Zürich betrugen die Geldleistungen der Sozialversicherungen ohne Berufliche Vorsorge im Jahr 2002 rund CHF 10 Milliarden. CHF 4,3 Milliarden entfielen auf die AHV, CHF 2,5 Milliarden auf die Krankenversicherung und CHF 1,3 Milliarden auf die Inavlidenversicherung.

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Donnerstag, Februar 10, 2005

Royal Wedding: Charles und Camilla heiraten


Neue Kronen Zeitung
Krönung einer Liebe
Eine Liebe stärker als alle Konventionen: Prinz Charles und Camilla Parker Bowles werden heiraten. Die beiden kennen sich seit 1970. Der britische Thronfolger Prinz Charles wird seine langjährige Lebensgefährtin Camilla Parker Bowles heiraten. Die Hochzeit soll am 8. April in der St. Georgskapelle auf Windsor Castle stattfindeb. Camilla werde nach der Hochzeit den Titel "Ihre Königliche Hoheit, Herzogin von Cornwall" tragen. Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, der der Verbindung lange ablehnend gegenüber standen, gratulierten dem Paar. Charles war 1996 von Prinzessin Diana geschieden worden, die damals Parker Bowles und den Druck der Medien für das Scheitern ihrer Ehe verantwortlich machte. Mit der inzwischen 58-jährigen Parker Bowles, die er 1971 bei einem Polo-Spiel kennenlernte, verband Charles zunächst eine zwei Jahre andauernde Liebesaffäre. Noch während der Ehe mit Diana nahm Charles die Beziehung zu Camilla wieder auf. Seit Dianas Tod 1997 bei einem Autounfall in Paries kämpft Camilla darum, als Charles' Lebensgefährtin akzeptiert zu werden. Mittlerweile teilt sie offiziell mit ihm die Wohnung in seiner Londoner Residenz Clarence Haus. Auch Charles' Söhne William und Harry haben Parker Bowles akzeptiert. Die britische Bevölkerung beurteilt die Beziehung der beiden mittlerweile gelassener. Nach einer Umfrage von Juni 2004 würde eine knappe Mehrheit der Briten eine Hochzeit befürworten, während vielen anderen das Thema schlicht egal ist. Kurz zuvor hatte sich ein früherer Erzbischof von Canterbury für eine Heirat ausgesprochen. Der Erzbischof von Canterbury ist das geistliche Oberhaupt der 70 Millionen Anglikaner in aller Welt.
Charles heiratet Camilla und wahrt Anspruch auf die Krone Financial Times Deutschland
Nach 35 Jahren Beziehung endlich vor dem Traualtar Cellesche Zeitung
Yahoo! Nachrichten - Netzeitung - Freie Presse (Chemnitz) - Reuters Deutschland -

Mittwoch, Februar 09, 2005

Mono bringt .Net-Framework für Linux


Der Standard
Mit Mono läuft .Net auch unter Linux & Co.
Mit dem Open-Source-Projekt Mono, das die wichtigsten Teile von .Net implementiert, können Entwickler jetzt unter Linux von Microsofts Framework profitieren, schreibt iX in seiner März Ausgabe. Die von den Microsoft entwickelte Programmier- und Laufzeitumgebung .Net ist sprachunabhängig und nach Ansicht vieler Softwareexperten konzeptionell weiter als Java respektive J2EE. Aber: .Net läuft nur unter Windows. Mit dem 2003 übernommenen Mono-Projekt will Novell eine plattformunabhängige Open-Source-Implementierung von .Net schaffen und damit die Möglichkeit eröffnen, unter Linux die Programmierung zu vereinheitlichen. Hinzu kommt, dass Mono auch für Windows-Umgebungen verfügbar ist, man also Programme für beide "Welten" schreiben kann. Schon heute umfasst Mono viele Teile der .Net-Komponenten und ermöglicht die Portierung zahlreicher Anwendungen.
Mono bringt .Net-Framework für Linux it-news.cc
Mono: .Net für Linux & Co. Heise Newsticker
und 3 ähnliche Artikel »

Stoiber wirft Deutscher Bank Unfähigkeit vor!


Fuldainfo

Ackermann erhitzt Gemüter Kontroverse wegen Stellenabbau gewinnt ...
Die Pläne des Managements der Deutschen Bank, trotz sprudelnder Gewinne Tausende Jobs zu streichen, provozieren immer mehr kritische Reaktionen. Die Deutsche Bank und ihr Vorstandssprecher Josef Ackermann geraten immer mehr ins Kreuzfeuer der Politik. Nun ruft die hessische SPD-Chefin Andrea Ypsilanti angesichts des Stellenabbaus bei der Bank sogar zum Boykott auf. Jeder Kunde solle sich überlegen, ob er nicht mehr für die Arbeitsplätze in Deutschland tue, wenn er Kunde bei einer Volksbank oder Sparkasse werde, mahnte Ypsilanti. In Rage bringt die SPD-Politikerin, dass die Deutsche Bank trotz eines soliden Gewinns weitere Stellen abbaut. Analysten reagierten auf das politische Getöse allerdings mit Kopfschütteln. Durch die Streichung weiterer Arbeitsplätze will Vorstandssprecher Josef Ackermann Kosten sparen und die Bank auf eine Eigenkapitalrendite von 25% trimmen. Angesichts der Prügel, die Ackermann nun bezieht, reibt sich nicht nur die Bank, sondern auch die Branchenbeobachter die Augen. Denn der Deutschland betreffende Arbeitsplatzabbau von netto 1.920 Stellen ist schon seit November bekannt. Seinerzeit hatte jedoch kein Politiker die Deutsche Bank an ihre moralische Verantwortung gemahnt.
Deutsche Bank am Aschermittwoch abgewatscht Tagesspiegel
Weiterhin scharfe Kritik an der Deutschen Bank Frankfurter Allgemeine Zeitung
Spiegel Online - Financial Times Deutschland - Reuters Deutschland - business-wissen.de - und 26 ähnliche Artikel »

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Hewlett-Packard stellt Chefin Fiorina frei!


Golem.de
Ex-HP-Chefin Fiorina - Abstieg vom Wirtschaftsolymp
Im Herbst 2001 wurde die US-Amerikanerin Carleton S. Fiorina noch als das Synonym für die erfolgreiche und harte Managerin gehandelt, nun ist erst einmal der Lack ab. Der "Hexe", wie sie die Amerikaner nennen, wurde gekündet und sie wurde sofort freigesetzt.
Hewlett-Packard führt Dow deutlich an Netzeitung
HP-Boss Fiorina zurückgetreten Kurier
Stern - Deutsche Welle - Financial Times Deutschland - pressetext schweiz - und 84 ähnliche Artikel »

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Montag, Februar 07, 2005

Einige waren der Verzweiflung nahe!


azonline.ch
Ursache für Behinderungen im Schweizer Bahnverkehr behoben
Ein Computerausfall im Zentralstellwerk im Hauptbahnhof Zürich hat für stundenlanges Chaos im Bahnbetrieb gesorgt. Um etwa 13.20 Uhr lief der Rechner wieder, bis sich der Bahnverkehr normalisiert, dauert es aber noch. SBB nehmen unterbrochene Strecken wieder in Betrieb. Das Chaos im Schweizer Bahnverkehr vom Montag ist vermutlich auf Arbeiten am SBB-Datennetz im Hauptbahnhof Zürich zurückzuführen. Dabei fiel die gesamte Fernsteuerung von Stellwerken im Raum Zürich aus. Ebenfalls betroffen war das eigene Telekommunikationsnetz der SBB, das der Datenübermittlung dient. Die Bahn entschuldigte sich bei ihren Kunden für die massiven Verspätungen. Eine selbst verursachte Netzwerkpanne hat zur grössten und folgenschwersten Panne der SBB seit langer Zeit geführt. Zusätzlich erschwert wurde die Situation durch zwei Weichen- und zwei Stellwerkstörungen im Bereich des Zürcher Hauptbahnhofs, wie die SBB am Montagabend an einer Medienkonferenz bekannt gaben. Allein im Raum Zürich verkehrten wegen des Ausfalls rund 600 Züge mit grosser Verspätung. 50 bis 100 Verbindungen fielen sogar ganz aus. Die genauen Auswirkungen der Panne auf das übrige Bahnnetz war den Bahnverantwortlichen vorerst selbst nicht bekannt. Betroffen gewesen sein dürften jedoch Zehntausende von Bahnreisenden in der ganzen Schweiz. Das Datennetzwerk der SBB verfügt über eine Reservesystem. Weshalb diese am Montag nicht automatisch aktiviert wurde, ist nicht klar. Die SBB leiteten eine Untersuchung ein. Definitiv ausgeschlossen sei ein Zusammenhang mit der Bahn 2000, sagte Hansjörg Hess, Leiter SBB-Infrastruktur. Der vierstündige Computerausfall hatte am Morgen für ein stundenlanges Chaos im Bahnbetrieb gesorgt. Um etwa 13.20 Uhr lief der Rechner wieder. Die am stärksten betroffene Linie entlang des linken Zürichseeufers zwischen Zürich und Pfäffikon (SZ) konnte den Betrieb wieder aufnehmen. Bis die Züge aber normal, das heisst ohne grössere Verspätungen, verkehren, dürfte es noch einige Zeit dauern.
Einige waren der Verzweiflung nahe Aargauer Zeitung
Zugverkehr im Raum Zürich gestört Netzeitung
Tagesanzeiger - Der Landbote (Abonnement) - und 80 ähnliche Artikel »

Sonntag, Februar 06, 2005

Kanzler stellt sich an die Spitze der Studentenproteste


Stern
Studenten auf der Straße
Knapp 20'000 Studenten haben in mehreren deutschen Städten gegen geplante Studiengebühren protestiert. Die größten Demonstrationen gab es in den Städten Hamburg und Leipzig. Es waren die ersten bundesweit koordinierten Proteste, nachdem das Bundesverfassungsgericht vergangene Woche das bundesweite Studiengebührenverbot der rot-grünen Regierungskoalition aufgehoben hatte. Bundeskanzler Gerhard Schröder mahnte unterdessen die Länder, "mehr an die Chancengleichheit der Jugendlichen" zu denken. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass *das Kind eines Chefarztes immer noch mehr Chancen auf Bildung hat als das einer Putzfrau", sagte Schröder bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in Husum. An die Länder-Ministerpräsidenten gerichtet, sagte der Kanzler weiter: "Überlegt Euch das gründlich". Die CDU/CSU-geführten Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg wollen bis 2006 Gebühren auch für das Grundstudium einführen. In Leipzig protestierten nach Polizei-Angaben 8'000 Studenten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegen diese Pläne. In Hamburg demonstrierten 7'000 Studenten aus nord- und ostdeutschen Hochschulen unter dem Motto „Studiengebühren stoppen, Bildung ist keine Ware“. In Mannheim versammelten sich knapp 3000 Studenten, in Essen 1000. Zum Teil kamen blieben die Teilnehmerzahlen aber weit unter den Erwartungen der Veranstalter. In Berlin demonstrierten nur einige hundert Studenten. Nach Worten des Präsidenten des Deutschen Studentenwerks, Hans- Dieter Rinkens, ist das Karlsruher Urteil kein Freibrief für die Bundesländer, „nach Belieben“ Studiengebühren einzuführen. Mit dem Urteil werde vielmehr den Ländern der klare Auftrag erteilt, „die Chancengerechtigkeit beim Hochschulzugang sicherzustellen“. Wer Gebühren wolle, müsse zunächst für ihre soziale Abfederung sorgen.
Schröder warnt vor Studiengebühren Die Welt
Schröder stützt Studenten Stern
Financial Times Deutschland - Spiegel Online - Frankfurter Allgemeine Zeitung - n-tv - und 33 ähnliche Artikel »

Donnerstag, Februar 03, 2005

Microsoft startet selbst gebaute MSN-Suchmaschine


ZDFheute.de
MSN Search fordert Google & Co heraus
Das Redmonter Unternehmen Microsoft hat Bill Gates am 1. Februar die Endversion seiner neuen Suchmaschine in zehn Sprachen und in weltweit 25 Ländern gestartet - darunter auch im deutschen Sprachraum. MSN Suche basiere auf einem Index mit mehr als fünf Milliarden Web-Dokumenten. Zum Suchservice zählt demnach auch der kostenlose Zugriff auf die Microsoft-Datenbank Encarta Onlinemit über 60.000 Einträgen. Mitte November wurde eine Beta Version von MSN Suche freigeschaltet, die nach Unternehmensangaben bisher in Deutschland knapp sechs Millionen Menschen pro Monat nutzten. Es handelt sich dabei um die erste Maschine mit einer von Microsoft selbst entwickelten Suchtechnologie; zuvor hatte das Unternehmen für seine Suchdienste die Technologie von Yahoo genutzt. MSN Suche soll in erster Linie die weltweit führenden Suchmaschine Google konkurrieren. Im Londoner Wissenschaftsmagazin "New Scientist" hatten Experten der Microsoft-Suchmaschine bereits ein gutes Zeugnis ausgestellt und dabei unter anderem Suchgeschwindigkeit und Treffergenauigkeit gelobt.
Microsoft startet selbst gebaute MSN-Suchmaschine Heise Newsticker
Microsoft startet eine eigene Suchmaschine - schließlich lässt ... sueddeutsche.de
Wiener Zeitung - ZDFheute.de - Der Standard - persoenlich.com - und 62 ähnliche Artikel »

Dienstag, Februar 01, 2005

Die Schweiz will den Schuleintritt spätestens ab dem sechsten Altersjahr einführen!


Zisch
Mit sechs Jahren in die Schule
Kinder sollen in der Schweiz künftig während ihres sechsten Altersjahres eingeschult werden. Dies verlangt eine Nationalratskommission auf Grund einer Eingabe von Felix Gutzwiller. Bestrebungen der Erziehungsdirektoren gehen in die gleiche Richtung. Mit seinem Anliegen vom 19. März 2004, eine landesweit verbindliche Obergrenze für die Einschulung festzusetzen, will der Felix Gutzwiller die bereits laufenden Bestrebungen der EDK (Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) und der Kantone unterstützen. Er möchte das "reformfreudige Umfeld" nutzen. Wie die Parlamentsdienste mitteilten, diskutierte die WBK (Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur) bereits mögliche Wege zur Umsetzung der Initiative. So soll nach ihrer Ansicht kein eigener Erlass ausgearbeitet werden, sondern das Anliegen im Rahmen ihrer Initiative für einen Bildungsrahmenartikel in der Verfassung verwirklicht werden. Die EDK legte der WBK dar, dass bereits Versuche mit "Basisstufe", d.h. 2 Jahre Kindergarten und 2 Jahre 1./2. Klasse in 3 bis 5 Jahren durchgeführt werden, die eine "Einschulung" zu Beginn des Kindergartenalters bedingen würden. Ebenfalls Zustimmung fanden die beiden Standesinitiativen aus den Kantonen Solothurn und Bern, welche analog zur bereits von den Räten behandelten Baselbieter Standesinitiative eine Koordination der kantonalen Bildungssysteme verlangen. Auch diese Initiativen werden im Rahmen der Arbeiten am Bildungsartikel berücksichtigt.
Kinder ab sechs Jahren in der Schule? news.search.ch
Schuleintritt spätestens im sechsten Altersjahr swissinfo
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