Freitag, Dezember 31, 2004

Spendenaktion der Wirtschaft für Seebeben-Opfer läuft an

Millionen für die Flutopfer in Asien
Die Hilfsapelle für die Opfer des Seebebens in Süd- und Südostasien haben schon in den ersten Tagen zu außergewöhnlichen Spendenbereitschaft geführt. Sprecher der Hilfsorganisationen berichten, auch viele Privatpersonen hätten sich spontan zu Spenden von mehreren tausend Euro entschieden. Auch viele deutsche Unternehmen haben sich zu großen Geld- und Sachspenden entschlossen. So viel Geld sei noch nie an einem Tag zusammengekommen. „Daß wir am Mittwoch € 1,3 Millionen von insgesamt über € 2 Millionen Spenden eingenommen haben, zeigt die überwältigende Spendenbereitschaft der Deutschen in Bezug auf diese Katastrophe", sagte eine Sprecherin der Deutschen Welthungerhilfe. Von den 7,2 Millionen Euro, die die "Aktion Deutschland hilft", ein Zusammenschluß aus zehn kleineren Organisationen, seit Sonntag gesammelt hat, wurde die Hälfte am Mittwoch gespendet. Jeweils 1 Million Euro entfallen auf den Energiekonzern Eon und die deutsche Telekom. Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Deutschland teilte mit, daß bis Mittwochabend € 600'000 auf ihrem Spendenkonto eingegangen waren - eine Summe, die sich bis Donnerstag nachmittag auf € 1,5 Millionen erhöhte. Viele Großspenden von Unternehmen seien beschlossen worden und den Hilfsorganisationen zugegangen.
'Bedarf an Hilfe unvorstellbar' Financial Times Deutschland
Deutsche spendeten zehn Millionen Euro - Briten 28 Millionen Spiegel Online
Tagesspiegel - Ostthüringer Zeitung - Rheinpfalz.de (Abonnement) - Yahoo! Nachrichten - und 59 ähnliche Artikel »

Das höchste Gebäude der Welt wurde in Taiwan eingeweiht!

Ein Weltrekord aus 101 Stockwerken
"Taipeh 101" heisst das höchste Bürogebäude der Welt, das zum Jahreswechsel als Wolkenkratzer in der taiwanesischen Hauptstadt eingeweiht worden ist. Das Projekt ist nicht nur gigantisch und gefährlich, denn in Taipeh bebt die Erde oft. "Taipeh 101" ist 508 Meter hoch und hat 101 Stockwerken. Die Feiern wurden von der Flutkatastrophe in Asien überschattet. Noch nie wurde ein so hoher Wolkenkratzer in einem Gebiet gebaut, das so häufig wie Taiwan von Erdbeben heimgesucht wird. Die Insel liegt an der Nahtstelle der eurasischen und philippinischen Kontinentalplatte und in der taiwanesischen Hauptstadt bebt die Erde fast jeden zeiten Tag. "Taipeh 101" wird aber auch mehrmals im Jahr Taifuns, den tropischen Wirbelstürmen trotzen müssen. €1,5 Milliarden soll der Turm gekostet haben. Ein 660 Tonnen schweres Pendel, das an armdicken Stahlseilen zwischen dem 87. und 91. Stock aufgehängt ist, soll starke Schwankungen durch Erdbeben oder Taifune dämpfen. Die von C.Y. Lee entworfene Architektur des jadegrünen Turmes erinnert an traditionelle chinesische Pagodenformen.
Höchstes Gebäude der Welt eingeweiht Der Landbote (Abonnement)
Höchster Wolkenkratzer der Welt eingeweiht ZDFheute
Boersenreport - Der Standard - sz-online - koeln.de - und 92 ähnliche Artikel »

Donnerstag, Dezember 30, 2004

Die Handelsmacht China verdrängt Japan von Rang drei!

China wächst weiter: Bereits offiziell drittgrösste Handelsmacht der Welt
China ist - wie erwartet - zur drittgrössten Handelsnation der Welt nach den USA und Deutschland aufgestiegen. Seinen asiatischen Nachbarn Japan hat China auf Platz vier verdrängt. Der Warenaustausch stieg 2004 um sensationelle 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 1,1 Billionen US-Dollar, wie der chinesische Handelsminister Bo Xilai berichtete. Die direkten Auslandsinvestitionen betragen gemäss der chinesischen amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua mehr als 60 Mrd. USD. Die Exporte werden 2004 mehr als 30 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmachen und mit 2 Prozentpunkten zum Wachstum beitragen, das 2004 mehr als sensationelle 9 Prozent erreichen wird. Bemerkenswert ist vor allem, dass die technologisch anspruchsvollere Exporte mit 52 Prozent den grössten Zuwachs in den ersten elf Monaten verzeichnet haben. Von 1978 bis 2004 ist Chinas Aussenhandel durchschnittlich um 16,8 Prozent jährlich gestiegen.
China ist jetzt drittgrößte Handelsmacht der Welt Handelsblatt
China zur drittgrössten Handelsmacht der Welt aufgestiegen Swiss Info
OÖNachrichten - St. Galler Tagblatt - und 26 ähnliche Artikel »

Mittwoch, Dezember 29, 2004

Zahl der Toten steigt auf über 120’000 bei Tsunami-Flutkatastrophe in Asien

UNO plant bis Ende 2005 Tsunami-Warnsystem
In Südasien soll nach dem Willen der Vereinten Nationen (UN) bis Ende 2005 ein Frühwarnsystem für Flutwellen aufgebaut werden.
Das Erdbeben, das am Sonntag den Tsunamis ausgelöst hatte, war durch die Bewegung der Erdkrustenplatten vor Indonesien unvermeidbar und konnte nicht vorhergesagt werden. Tausende von Menschen hätten sich jedoch an den Küsten retten können, wenn sie rechtzeitig vor den nahenden Fluten gewarnt worden wären. Nach der Katastrophe besteht kein Zweifel mehr, daß die Staaten des Indischen Ozeans ein Tsunami-Warnsystem brauchen, wie es das seit 1965 für den Pazifischen Ozean gibt. Tsunamis entstehen, wenn es in Küstennähe zu einer ruckartigen Bewegung des Bodens kommt. Das kann bei einem Erdbeben oder bei einem Vulkanausbruch geschehen. Eine Welle breitet sich dann auf dem Meer vom Zentrum her, die den kreisförmigen Wellen gleicht, die sich auf der Wasseroberfläche bilden, wenn ein Stein ins Wasser geworfen wird. Die Energie eines Tsunami ist so groß, daß die Welle nicht nur auf der Wasseroberfläche, sondern auch noch in großer Wassertiefe registriert wird.

Warnsystem für Indischen Ozean vorgesehen Financial Times Deutschland

Kaum ein Tsunami rollt ohne Vorboten heran Frankfurter Allgemeine Zeitung
Forscher: Tsunami-Risiko bislang unkalkulierbar Netzeitung
Die Zeit - Zisch - und 37 ähnliche Artikel »

Dienstag, Dezember 21, 2004

Der sechste Harry-Potter-Band ist schon fertig!

Das Buch erscheint am 16. Juli 2005 - Wann es die deutsche Übersetzung gibt, steht noch nicht fest.
Um zwölf Uhr gaben gestern der britische Verlag Bloomsbury Publishing und der amerikanische Scholastic Children's Books Inc. die weltaufwühlende Nachricht preis: Am Sonnabend, 16. Juli 2005, wird der nächste, der sechste Band aus der Zauberserie Harry Potter veröffentlicht. "Harry Potter und der Halbblut-Prinz", wird neue Verkaufsrekorde aufstellen. Sein unmittelbarer Vorgänger, "Harry Potter und der Orden des Phoenix", verkaufte sich im Juni 2003 in der englischen Originalversion fünfmillionenmal binnen 24 Stunden nach Erscheinen und an der Londoner Börse sorgte die Nachricht für einen Kurssprung der Bloomsbury-Aktie. Daß der sechste Band fertig ist, und zwar früher als erwartet, hatte die Autorin Joanne K Rowling ihrer Anhängerschaft am Montag auf ihrer Webseite bekanntgegeben. "Ich weiß, daß Ihr alle mit einer Nachricht am 25. Dezember gerechnet habt", schrieb sie an ihre Fans. "Aber ich wusste, daß diejenigen von Euch, die Weihnachten feiern, Besseres zu tun haben an dem Tag, als sich darum zu balgen, Zugang zu meinem Web-Studio zu finden, während Ihr anderen, die Weihnachten NICHT feiern" - das setzte sie in Großbuchstaben, wie etwas Unvorstellbares - "es entschieden vorziehen würden, nicht bis zum 25. zu warten." Welch ein Weihnachtsgeschenk. Wann das Buch auf Deutsch erscheinen wird, steht nach Angaben des deutschen Carlsen-Verlages allerdings noch nicht fest. Wir wissen vom neuen Buch, dem vorletzten der Serie, daß ein zentraler Charakter des Personals sterben wird, bedeutender noch als Sirius Black im Band zuvor, Harrys Taufpate. Aber Harry wird überleben, ein fast gereifter Teenager jetzt und der finstere Lord Voldemort natürlich auch. Der Endkampf um Gut und Böse bleibt dem letzten Band vorbehalten.
Sechstes „Harry Potter“-Buch ist fertig Handelsblatt
Neuer Harry-Potter-Band erscheint im Juli Reuters Deutschland
Sechstes Potter-Buch fertig Aargauer Zeitung
Spiegel Online - NZZ Online - und 133 ähnliche Artikel »

Dienstag, Dezember 07, 2004

Werden schwache Schüler in Deutschland vernachlässigt?

Pisa-Studie entfacht Debatte über Schulstruktur
Reuters Deutschland

Das mittelmäßige Abschneiden deutscher Schüler in der zweiten Pisa-Bildungsstudie hat die Debatte über die Schulstruktur neu entfacht. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sprach sich am Dienstag für die Abschaffung der Hauptschulen aus. "Ich glaube nicht, dass die Hauptschule auf Dauer ein zukunftsträchtiges Modell ist", sagte die SPD-Politikerin. Am Bedrückendsten sei, dass sich bei den schlechtesten Schülern nichts getan habe und rund 22 Prozent die Schule mit mangelnden Kenntnissen verließen. Wie Bulmahn bezeichneten auch die Gewerkschaft GEW, der DGB und die Grünen die frühe Festlegung der Kinder auf ihren Bildungsweg mit der Schulwahl im Alter von zehn Jahren als Grundproblem. Sie forderten eine längere Zeit gemeinsamen Lernens aller Kinder. CSU-Chef Edmund Stoiber sprach dagegen von einem "Offenbarungseid einer jahrzehntelang ideologisierten roten Bildungspolitik", die weiter auf die Gesamtschule setze. Arbeitgeber - Präsident Dieter Hundt warnte, es führe nicht weiter, abwechselnd Gesamtschulen, das gegliederte Schulsystem oder die Kultusministerkonferenz zum Sündenbock zu machen. In der am Montagabend vorgestellten Pisa - Studie 2003 haben sich die deutschen Schüler gegenüber der ersten Pisa-Studie vor drei Jahren leicht verbessert. Sie erreichen nun einen Mittelwert von 503 Punkten. Sie liegen damit drei Punkte über dem Durchschnitt der 41 Länder, die an der OECD-Studie teilgenommen haben. In kaum einem anderen Land hängen die Bildungschancen so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland.

dpa-Nachrichtenüberblick Politik Frankfurter Rundschau
Bulmahn will Hauptschule abschaffen Financial Times Deutschland
ZDFheute - Mitteldeutsche Zeitung - Yahoo! Nachrichten - und 60 ähnliche Artikel »

Yahoo verkauft Unterhaltungselektronik unter eigenem Label

Unterhaltungselektronik von Yahoo
PC Professionell
Seit gestern bietet Yahoo in den USA portable DVD-Player und Home-Theater-Systeme unter eigenem Namen an. Die Geräte von Diamond Electronics sollen ab sofort zum Umsatz des Portals beitragen, gab Yahoo gestern bekannt.
Zu den Produkten gehört ein portabler DVD/CD/MP3-Player, der je nach Ausbaustufe zwischen 69 und 99 US-Dollar kostet. Das Gerät nimmt Bilder von einer Digitalkamera oder anderen Geräten über den USB-Port an und kann als DVD-Player an den Fernseher angeschlossen werden. Home-Theater-Systeme mit DVD/CD/MP3-Player und Surround Sound sollen zwischen 199 Dollar und 269 Dollar kosten.

Yahoo verkauft Unterhaltungselektronik unter eigenem Label Golem.de
Unterhaltungselektronik mit Yahoo-Logo WinFuture
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IBM stellt ´kleinsten Speicherbaustein der Welt´ vor

Kleinste SRAM-Speicherzelle auf dem Markt
PC Professionell
IBM stellte auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in San Francisco die bisher kleinste Speicherzelle vor. Diese Zelle ist sieben Mal kleiner als die derzeit verfügbaren Objekte.
07.12.2004 - Die neue SRAM-Zelle stellt mehr Speicherkapazität auf einer Chip-Fläche zur Verfügung oder verringert die Chip-Größe um ein vielfaches. In beiden Varianten verhilft dieses neue Modell zu mehr Platz auf dem Rechner oder Prozessoren.
Um sich das besser vorstellen zu können: Über 50.000 dieser Speicherzellen lassen sich auf der Fläche von der Größe eines menschlichen Haarendes unterbringen.
Ein optimiertes Zellen- und Schaltkreis-Design sowie neue Herstellungsprozesse, insbesondere eine Mischung aus Elektronenstrahl- und optischer Lithographie machen diese Art von Chip möglich. (hw)

IBM stellt neue Mini-Speicherzelle vor Handelsblatt
IBM stellt ´kleinsten Speicherbaustein der Welt´ vor Börse Online
tec-world.net - Kurier - Chip Online - Golem.de - und 31 ähnliche Artikel »

Wird Thunderbird von Firefox zum neuen eMail Standard der Zukunft?

E-Mail-Client Thunderbird: Der Donnervogel ist gelandet. Die Mozilla Foundation hat Version 1.0 ihrer E-Mail-Einzelanwendung Thunderbird fertig gestellt. Auf der Mozilla-Homepage stehen Versionen für Windows, Mac OS X und Linux bereit. Auch die deutschen Sprachversionen liegen bereits für Windows, Mac OS X und Linux auf den ftp-Servern. Die Mozilla Foundation hofft auf einen ähnlichen Erfolg wie beim Browser Firefox, der bereits mehr als neun Millionen Mal heruntergeladen wurde und dem Internet Explorer Marktanteile abnimmt. Seit den Vorabversionen für die Ausgabe 1.0 hat Thunderbird keine größeren neuen Funktionen spendiert bekommen. Vielmehr haben die Entwickler Fehler bereinigt und die Anwendung aufpoliert. Thunderbird 1.0 muss den Vergleich mit anderen, auch kommerziellen E-Mail-Programmen nicht scheuen: So sortiert der lernende Spam-Filter, wenn er vom Anwender trainiert wird, unerwünschte Werbemails zuverlässig aus.
Thunderbird 1.0 ist verfügbar ZDNet.de
Mozilla Thunderbird 1.0: Download des E-Mail-Clients Chip Online
wienweb.at - Chip Online - und 6 ähnliche Artikel »

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